Plattierte Bleche für Chemie- und Petrochemieanlagen
In Chemieanlagen treten Säuren, Chloride und hohe Temperaturen auf, die reaktive Metalle wie Titan, Zirkonium und Tantal erfordern – Metalle, die sich durch Schmelzschweißen nicht mit Stahl verbinden lassen. Durch Sprengplattieren werden sie mit einem Grundwerkstoff aus Stahl verbunden, sodass sich auch große korrosionsbeständige Apparate wirtschaftlich realisieren lassen.

Anwendungen
- Reaktoren, Kolonnen und Druckbehälter
- Rohrböden für Wärmetauscher
- PTA-, Essigsäure- und Harnstoffanlagen
- Pharmazeutische Prozessbehälter
Typische Auflagewerkstoffe
- Titan Grade 1, 2, 7, 11, 12
- Zirkonium Zr 702 (LO) / Zr 700
- Tantal
- Nickellegierungen C-276, C-22, 625
- Edelstähle 304L, 316L, 321
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Häufig gestellte Fragen
Lassen sich Titan oder Zirkonium auf Stahl plattieren?
Ja, durch Sprengschweißen. Beim Schmelzschweißen würden sich spröde intermetallische Phasen bilden; beim Sprengschweißen werden die Metalle im festen Zustand verbunden.
Wie wird die Qualität der Bindung geprüft?
Jedes Blech wird zu 100 % automatisiert mit Ultraschall geprüft; hinzu kommen Scher-, Zug- und Biegeversuche an einem rückverfolgbaren Prüfabschnitt.